Javid Afsari Rad

Foto: André Elbing

... spielt hauptsächlich persische Santur, aber auch viele weitere Instrumente. Er lernte bei den Großmeistern für persische Santur Parviz Meshkatian und Faramarz Payvar bevor er 1986 nach Norwegen zog. In Oslo studierte er Musikwissenschaften und westliche klassische Musikkomposition an der Universität Oslo unter anderem bei Professor Kjell Skyllstad und Per Inge Godøy.

Javids Interesse für klassische indische Musik führte ihn nach Indien für einen kurzen Aufenthalt. Dort lernte er und arbeitete mit den Indern Bansuri Pandit, Hariprasad Chaurasia, und trat mit dem südindischen Meister-Violinisten Lakshminarayana Subramaniam auf.  Er kollaborierte mit dem Balouchestani Meistermusiker Abdulrahman Surizehi, vielen Jazzmusikern, wie Knut Rehires Reiersrud, Trygve Seim, und Håkon Kornstad in Norwegen und dem Rembrandt Frerichs Trio in den Niederlanden.  Über seine Kompositionen und Arrangements arbeitete Javid mit dem namhaften klassisch persischen Sänger Salar Aghili, Alireza Ghorbani, Mohammad Motamedi und Vahid Taj, produzierte Musikalben und Konzertreihen.

Javid erhielt viele angesehene Auszeichnungen, Preise und Anerkennungen, wie Norwegischer Radio Orchesters Kork Preis für seine Kompositionen in 2007 und 2017 Rolf Gammeleng Preis der Stiftung der vortragenden Künstler Norwegens in der Kategorie zeitgenössischer Komponisten.

Wie sein 2009 veröffentlichtes Soloalbum "Afarinesh" (Creation) und das Album für Santur und Quintett für Saiteninstrumente "Lalezar" (Tulip Garden) von 2017 zeigen verbindet der Stil von Javid einen Ansatz von Jazz mit einer Verbindung von Mittel-Östlichen, Indischen Musik und westlicher Klassik.